Grundlegende Datenmodellierung PDF Drucken E-Mail

Einleitung

Zunächst werden die Objekte gesammelt, die für den Betrieb eines MUA (Mail user agent) nötig sind. Darunter fallen:

1. Mails

Mails sind die Objekte, die den MUA erst vollständig machen. Auf alles andere kann man unter Umständen verzichten, aber auf die Mails nicht.

2. Personen

Darunter fallen alle Versender und Empfänger der Mails. Die Personen sollen in einem Register gespeichert werden, damit sie beim Verfassen neuer E-Mails oder bei Antworten schnell zur Verfügung stehen. Sie können auch zur Erstellung von Whitelists (siehe 5. Filter) verwendet werden.

3. Gruppen

Das sind Verteiler, also bestimmte Personengruppen. Gruppen sind immer wiederkehrende Gruppen, die sich aus einzelnen Personen zusammensetzen. Ihre Bezeichnung gibt z.B. gemeinsame Interessen ("Kegeln 2009", "Kollegen Nebenjob", "Weihnachtsmarkt 2009") wieder.

4. Konten

Jeder E-Mail-Adresse wird ein Konto zugeordnet, damit die Mails strikt getrennt bleiben.

5. Filter

Mit Filtern werden Weiterleitungen (Forwarder), automatische Antworten (Autoresponse), Black- und Whitelists zum automatischen Aussortieren von unerwünschten Mails realisiert.

6. Einstellung

Über ein GUI kann das Verhalten des MUA angepasst werden.

 

Persistenz

Die Informationen sollen wahlweise in einer Datenbank oder in Dateien abgespeichert werden. Das wird mit einem Interface gelöst, das das Verhalten in der Persistenzschicht kapselt. Der Vorteil dieser Vorgehensweise, die als Komposition bezeichnet wird, besteht darin, dass nur zum Start der Software geklärt werden muss, ob die Informationen in Dateien oder einer Datenbank gesichert werden. Den Objekten wird dies in einem einzigen Schritt "beigebracht", weitere Anpassungen sind nicht mehr notwendig (nur in den erbenden Klassen Datei und Datenbank in der Persistenzschicht).

 

Schema

Setzt man alles zusammen, ergibt sich dieses Bild:

datenmodell